Donnerstag, 23. Mai 2013

2013


Wasserwanderlager vom 13.05.-16.05.2013

Montag:

Pünktlich um 8.30 Uhr starten wir am Montagmorgen bei einer Außentemperatur von gerade einmal 13° C ins Wasserwanderlager. Unser Busfahrer versprach, uns innerhalb von zwei Stunden in die „Metropole“ Schwarz zu bringen. Was die Fahrzeit betrifft, hatte er nicht zu viel versprochen. Das Örtchen Schwarz mit seiner Jugendbegegnungsstätte mitten in der Natur, umgeben von herrlichem Wasser und Wald, sah jedoch sehr einladend aus.
Zuerst wurde das Gelände erkundet und die Blockhütten in Beschlag genommen. Danach ging es dann auch schon los zum ersten Probefahren mit den Kanus. Zu jeweils einem männlichen Steuermann gesellten sich zwei weitere Paddler pro Kanu. Einige Teams harmonierten von Anfang an sehr gut und nahmen jeweils den kürzesten Weg. Andere hatten vermutlich das Ziel, den Vilzsee zu vermessen und fuhren im Zickzack. Manche wollten sich als Vogelkundler versuchen und steuerten geradewegs ins Schilf, wovon weder Lehrer noch Vögel mächtig erfreut waren. Zum Glück gelang es den Schilffahrern, sich selbst wieder zu befreien. Eine kräftige Regendusche in den späten Abendstunden sorgte für reichlich Sauerstoff und eine ausreichend lange Nachtruhe.

Dienstag:

Am Dienstagmorgen konnten wir dann endlich zu unserer großen Paddeltour aufbrechen. Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite. Sonnencreme war ein Muss! Obwohl unsere Paddeltour aufgrund des angesagten starken Windes gegen Nachmittag etwas kürzer ausfiel als in den Vorjahren, waren die meisten ziemlich geschafft nach sechs Stunden auf dem Wasser. Toll, dass alle durchgehalten haben und niemand ins Wasser fiel! Bei Wassertemperaturen um die 13°C ist ein unfreiwilliges Bad auch nicht unbedingt empfehlenswert.
Ein paar Mutige unter uns sind dann vor dem abendlichen Grillen noch ins erfrischende Nass gesprungen. Der  Appetit zur Abendbrotzeit war bei vielen riesig, dennoch blieben ein paar Reste übrig, die sorgfältig verpackt am nächsten Tag als Picknickbeilage herhalten sollten. Die Rechnung hatten wir allerdings ohne den Fuchs gemacht, der sich bereits vor Anbruch der Nachtruhe mit unserer mit 16 Bratwürsten gefüllten Tüte aus dem Staub gemacht hat…

Mittwoch:

Der Mittwoch bescherte uns das schönste Sommerwetter. Während eine Hälfte der Gruppe eine ca. 20 km lange Fahrradtour machte, paddelte die andere Hälfte mit Rückenwind zum vereinbarten Treffpunkt. Einige Paddler waren schon so versessen aufs Radfahren, dass sie den Ankommenden förmlich die Räder aus den Händen rissen. Um eine ausgiebige Mittagspause, in der dann noch die Grillreste, die der Fuchs nicht gestohlen hatte, verspeist wurden, kamen sie aber nicht herum. Dann wurden endlich Kanus und Fahrräder getauscht.
Auch diese schöne Tour brachte alle wieder munter und gesund ans Ziel – auch wenn einige der Versuchung, einen kleinen Umweg mit dem Rad zu fahren, nicht widerstehen konnten. Erfrischend war dann wieder das abendliche Bad im See. Ein paar Schüler konnten vom nassen Element gar nicht genug bekommen. Sie liehen sich nach dem Abendessen noch Tretboote aus und zogen ihre Kreise über den See.

Donnerstag:

Am Abreisetag wurden nach dem Frühstück die Sachen gepackt und die Blockhütten gereinigt. Die Sonne lachte und bescherte uns vormittags schon 26°C. Kurz vor der Abreise brachen wir noch zu einer kleinen Wanderung auf. Gegen Mittag traten wir dann die Heimreise an.

Viele von uns werden sicherlich noch lange an diese schöne Fahrt zurückdenken und anderen erzählen, wie toll die Zeit im Wasserwanderlager war.































































































































































































































































































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